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Hirn-Doping für mehr Erfolg im Job boomt.

Immer mehr Arbeitnehmer nehmen Medikamente ein. Sie zielen damit auf mehr Erfolg und eine höhere Belastbarkeit.

Unsere Psyche ist im Informationszeitalter stark gefordert. Weswegen viele Menschen glauben, mit Drogen oder Medikamenten dem Hirn auf die Sprünge helfen zu müssen.
Und deren Zahl steigt dramatisch an. Laut Umfragen des Global Drug Survey habe sich die Zahl der Konsumenten von sog. Neuro-Enhancern in Deutschland von 2015 bis 2017 verdreifacht und liege bei 8 %. Global habe sich die Zahl der Hirn-Doper ebenfalls verdreifacht, wobei die USA mit 30 % weiterhin Spitzenreiter ist und Europäische Länder mit bis zu 500 % die höchsten Zuwachsraten verzeichnen. Frauen und Männer seien gleichermaßen unter den Hirn-Dopern zu finden. (Südkurier Nr. 110 / W, Montag, 13. Mai 2019)

Geht die Rechnung auf?

Die Konsumenten zu denen neben Studenten auch immer mehr Geschäftsleute gehören, versprechen sich durch das Einnehmen solch leistungsfördernder Medikamente Effekte wie eine höhere Konzentrationsfähigkeit, einen Wachmacher-Effekt oder mehr Klarheit im Denken. Letztendlich steckt dahinter der Wunsch, dem immer größer werdenden Leistungsdruck gerecht zu werden, Müdigkeit, Angst, Nervosität, Unruhe und Stress zu verringern und sich den wachsenden Anforderungen des Jobs gewachsen zu fühlen.
Nicht selten meldet sich der Körper dann früher oder später mit Symptomen, wie akuten Erschöpfungszuständen oder anderen Symptomen zu Wort, die auf der langen Liste der möglichen Nebenwirkungen solcher Mittel zu finden sind. Diese ziehen den Betreffenden dann letztendlich längerfristig aus dem Berufsleben und von nachhaltigem Erfolg kann keine Rede mehr sein. Und so erfährt er genau dass, was er eigentlich vermeiden wollte. Zeitversetzt, aber dafür umso drastischer. Die Rechnung geht also nicht auf!

Warum nicht?

Das ist ähnlich wie bei einem untrainierten Körper der plötzlich durch Doping oder Anabolika eine starke physische Verschiebung seiner Leistungsgrenze nach oben erfährt. Die Muskeln, Bänder und Sehnen sind einfach nicht vorbereitet auf die größere Belastung und nehmen mittel- oder langfristig Schaden. Ungeachtet der Tatsache dass durch die Einnahme der Medikamente die Leber gleichermaßen belastet wird und diverse Nebenwirkungen wie Herzrasen, Schlafstörungen oder überschwängliche Euphorie auftreten können.

Ein Körper der dagegen durch regelmäßiges Training zunehmend stärker wird, bleibt gesund und kann seine Leistungsfähigkeit nachhaltig auf einem hohen Niveau halten.

So verhält es sich auch bei unserem Gehirn, dass sich wie ein Muskel trainieren lässt. Und so wie unser physischer Körper Ruhephasen benötigt um kräftiger zu werden, braucht auch unsere Psyche regelmäßig Phasen der Erholung um leistungsfähig zu bleiben und stärker zu werden.

Wo also ansetzen?

Wer nun erwartet oder eher hofft, dass sich unser gesellschaftliches Leistungssystem kurzfristig verändern wird, schaut vermutlich in die falsche Richtung. Ich persönlich bin der Meinung, dass jeder für sich selbst die Verantwortung trägt und entsprechend individuelle Entscheidungen zu treffen hat, wie er den heutigen, hohen psychischen Arbeitsanforderungen begegnen will.

Das führt schnell zu der Frage nach dem inneren Antreiber. Was veranlasst einen Menschen, über einen langen Zeitraum Überstunden zu machen, ständig erreichbar zu sein, immer mehr Verantwortung zu übernehmen und darüber seine Gesundheit, seine Familie und Beziehungen zu vernachlässigen? Burnout ist längst kein Nischenthema mehr. Jeder zweite Deutsche fühlt sich, laut einer Umfrage der pronova BKK davon bedroht. Sich seines eigenen, inneren Antreibers bewusst zu werden ist ein großer Schritt in die richtige Richtung zu mehr Gelassenheit, Gesundheit und Lebensqualität.

In diesem Zusammenhang ist es auch hilfreich, sich die Frage zu stellen, ob es einem Unternehmen wirklich dient, wenn sich die Mitarbeiter gesundheitlich aufopfern um für eine begrenzte Zeit eine noch höhere Leistung zu bringen, um dann ggf. aber für eine lange Phase arbeitsunfähig zu werden. Wer schon mal erlebt hat, wie eine Kollegin bzw. ein Kollege längerfristig (stressbedingt) ausgefallen ist und „der Laden trotzdem weiterlief“, kann sich nicht mehr hinter der Aussage verstecken, sie oder er sei unersetzlich. Arbeitgeber profitieren meiner Erfahrung nach von gesunden und motivierten Mitarbeitern stärker, als von Mitarbeitern die sich gesundheitlich aufopfern und deren Motivation und Freude darunter massiv leidet und oft in Resignation endet.

Gesunde Alternativen zum nachhaltigen Aufbauen der Gehirnleistung!

Ja, es gibt sie! Ein regelmäßiges Trainieren unseres Gehirns, z.B. durch inneres Üben, Achtsamkeitstraining oder Meditation, kann zu mehr Klarheit, Konzentrations- und Lernfähigkeit führen. Und das nachhaltig und ohne den Körper zu schädigen.
Durch diverse Atemtechniken wie z.B. der Pranayama-Atmung, die leicht in den Arbeitsalltag zu integrieren sind, kann Müdigkeit verringert und gleichzeitig die mentale Klarheit gestärkt werden.
Das ist inzwischen genauso wissenschaftlich belegt, wie die Tatsache, dass die missbräuchliche Verwendung von Neuro-Enhancern langfristig gesundheitsschädlich sein kann.
Auch klassische Musik kann zur Konzentrationssteigerung verwendet werden. Einen entsprechender Blog Artikel findest Du in Kürze auf meiner Homepage. Stay tuned.

Meditation und Achtsamkeitstraining sind bereits bei den Big Playern angekommen

Große Konzerne wie Google, McKinsey oder BMW nutzen, genauso wie das Berliner Start Up Unternehmen „Primal State“ , die Vorteile von Meditation, Achtsamkeitstraining  & Co. um die Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter nachhaltig zu steigern.

Überzeuge Dich selbst!

Melde Dich JETZT für Deine kostenlose Strategiesitzung mit mir an und wir schauen gemeinsam wie Du Deine (mentale) Leistungsfähigkeit erhöhen kannst.
Ja, ich will meine mentale Leistungsfähigkeit natürlich steigern!

Ich freue mich auf Dich!

Herzlich,
Carsten Brinker

 

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Über Carsten Brinker

Carsten Brinker ist leidenschaftlicher Coach, Workshopleiter, Vortragsredner und ehemalige Führungskraft in der Lebensmittelindustrie.

Seine Mission ist es, Menschen darin zu unterstützen, ihre Ziele zu erreichen. Einen hohen Level an Stressresistenz (Resilienz), Leistungsfähigkeit und Gesundheit zu gewinnen und ihre individuelle Work-Life-Balance zu halten bzw. wiederzufinden.

Dafür hat er sehr wirkungsvolle, erfolgreich in der Praxis erprobte Coaching Programme entwickelt in denen er die Ansätze vereint, die ihm persönlich in der Vergangenheit geholfen haben, sein Hamsterrad zu verlassen, Stress und Zeitdruck abzubauen und seinen Weg zu mehr Lebensfreude zu finden.