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Erfolgreich kommunizieren – der gelungene Start 

 

 

Ein gelungener Start, ist eine gute Voraussetzung für das Erreichen eines Ziels. Das gilt für das erfolgreiche Kommunizieren wie für viele andere Bereiche unseres Lebens.
Ein Sprinter, der den Start verpatzt und zu spät aus den Startblöcken kommt, hat kaum noch Chancen darauf, den Lauf als Sieger zu beenden.

Der erste Eindruck zählt.“ Diesen Satz hat sicher jeder von uns schon mal gehört. Er drückt die Bedeutung des Beginns einer Begegnung aus. Dieser kurze Moment, der schnell einmal über Sympathie oder Abneigung entscheiden kann.
So gilt auch bei der Kommunikation zwischen zwei Menschen; der Beginn entscheidet darüber ob eine Kommunikation erfolgreich verlaufen wird, oder nicht. Kommunizieren bedeutet im bildungssprachlichen Gebrauch in Verbindung stehen, sich verständigen bzw. miteinander sprechen.

Ohne dass zuvor zwei Gesprächspartner eine stabile Verbindung zueinander aufgebaut haben, wird das Kommunizieren, ähnlich wie bei einer gestörten Telefonleitung, problematisch bzw. wenig effektiv verlaufen.

Dabei ist es wichtig zu wissen, dass Du, solltest Du nicht gerade schlafen, ständig kommunizierst. Auch wenn Du Deine Stimme nicht gebrauchen solltest. So sprechen doch Deine Körperhaltung, Deine Mimik und Gestik eine deutliche Sprache. Auch verraten Deine Augenbewegungen und die Färbung Deiner Haut eine Menge über Deinen Gefühlszustand und senden damit eine Botschaft zu Deinem Kommunikationspartner.

 Schaffe Vertrauen…

Durch bewusstes, zielgerichtetes Aufbauen einer Verbindung kannst Du einen tiefen Kontakt zum Unterbewusstsein Deines Gegenübers herstellen und Vertrauen schaffen. Du verwendest die Sprache die er versteht um ihn dort abzuholen wo er sich gerade befindet. „Wir sind auf einer Wellenlänge.“ oder „Wir haben einen guten Draht zueinander.“ sind Ausdrücke die eine gelungene Verbindung beschreiben.

Vertrauen ist die beste Basis dafür, um die Unterstützung und Mitarbeit anderer zu erhalten und um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Für Ärzte ist es zum Beispiel wichtig Vertrauen zu ihren Patienten aufzubauen wenn Sie das gemeinsame Ziel, die Genesung des Patienten, erreichen wollen. Genauso wichtig ist Vertrauen zu gewinnen auch für Vorgesetzte gegenüber ihren Mitarbeitern, wenn sie ein gemeinsames Ziel möglichst effizient und effektiv erreichen wollen.

 

…durch Gemeinsamkeiten

Wir mögen Menschen die so sind, wie wir selbst. Finde zu Beginn der Kommunikation Gemeinsamkeiten über die ihr reden könntet. Ein sehr ergiebiges Thema sind oft Hobbies, Musik, Dinge die beide bereits erlebt haben, oder die aktuellen Tagesgeschehnisse, wenn diese unverfänglich sind.

Neben Inhalten sind auch die Körpersprache und die Stimme sehr gut dazu geeignet eine vertrauensvolle Verbindung aufzubauen. Dies gilt insbesondere für Gesprächspartner, die sich zum ersten mal begegnen.

Menschen die sich sympathisch sind passen unbewusst ihr Ausdrucksverhalten an. Hast Du schon mal ein verliebtes Paar in einem Lokal beobachtet? Wenn sie zum Glas greift dauert es nur wenige Augenblicke, bis er das Gleiche tut. Lehnt er sich nach vorn tut sie das auch. Greift er sich an sein Kinn, streicht sie sich kurz darauf vielleicht durchs Haar oder greift sich an ihr Ohrläppchen. Auch die Stimmlage und die Sprechgeschwindigkeit gleichen beide automatisch aneinander an.

 

Passe Deine Sprache und Körpersprache an die Deines Gegenübers an – ein Experiment

Dieses o.g. Phänomen lässt sich auch umgekehrt nutzen. Passe Deine Sprache und Körpersprache an die Deines Gegenübers an und Du schaffst Vertrauen und Sympathie.
Probiere zum Beispiel einmal folgendes aus: Setze Dich an einen Ort, z.B. in ein Cafe, an dem sich mehrere Personen aufhalten. Nun wähle eine Dir unbekannte Person heraus. Nimm keinen Blickkontakt auf sondern beginne damit die Person aus Deinen Augenwinkeln heraus zu betrachten und fange an die Körperhaltung, Bewegungen und Mimik Deines Gegenübers zu spiegeln. Wenn sie ihr Glas hebt und einen Schluck trinkt, mache das Gleiche. Wenn Sie sich am Ohr kratzt, kratze Dich auch am Ohr, usw. Mache dies etwas zeitversetzt und so subtil wie möglich eine Zeit lang und beobachte was geschieht. Nach einer gewissen Zeit hast Du die Aufmerksamkeit Deines Gegenübers gewonnen und dieser wird Blickkontakt aufnehmen. Häufig haben die Menschen sogar das Gefühl, dass man sich bereits kenne. Auf unbewusster Ebene trifft das ja auch zu. Übrigens ist dies auch eine gute Möglichkeit, Bekanntschaften zu machen 😉

 

Inhalt und Körpersprache sollten zueinander passen

Es ist nachgewiesen, dass uns ein Mensch am leichtesten vertraut wenn der Inhalt, die Körpersprache und die Stimme zusammenpassen und einen stimmigen Gesamteindruck ergeben. Wenn das nicht der Fall ist, vertrauen wir unbewusst zu 55 % der Körpersprache, zu 38 % der Stimme und nur zu 7% dem Inhalt des Gesprochenen.
Hier zeigt sich also die große Bedeutung der nonverbalen Kommunikation.

 

Was hat vertrauensvolle Kommunikation mit einer Kaffeeküche gemeinsam?

Ich vergleiche den Aufbau einer vertrauensvollen Kommunikationsbasis gern mit einer Kaffeeküche. Wer hat das nicht schon mal erlebt? In einer offiziellen Besprechung haben sich zuvor die Teilnehmer die Köpfe heißgeredet und haben nicht zu einer einvernehmlichen Lösung gefunden. In der darauffolgenden Kaffeepause finden sich die Gesprächspartner in ungezwungenem Rahmen, bei einer gemeinsamen Tasse Kaffee in der Kaffeeküche wieder. Und nach ein paar köstlichen und entspannenden Schlucken und etwas Small Talk, ergibt sich die lang gesuchte Lösung schließlich fast von allein und nahezu genussvoll. Warum ist das so? In der bekannten Kaffeeküchen-Situation geben wir uns der Raum den anderen wirklich kennenlernen zu wollen. Wir sind bereit, nicht-fachliche Informationen auszutauschen und auch Persönliches miteinander zu teilen, wie Hobbies oder die Erlebnisse des letzten Wochenendes. Das schafft Gemeinsamkeiten und wir erkennen den Menschen hinter all den fachlichen Argumentationen und gewinnen damit Verständnis.

Und zu guter Letzt:

 

Sei ein wertschätzender Gesprächspartner

Allein dadurch, dass Du Deinem Gegenüber Deine volle Aufmerksamkeit schenkst, schaffst Du eine solide Grundlage für eine erfolgreiche Kommunikation. Verzichte also darauf, zwischendurch auf Dein Smartphone zu schauen oder Dich durch andere Dinge ablenken zu lassen. Das drückt Wertschätzung für Deinen Gesprächspartner aus, schafft Sympathie und ist kinderleicht anzuwenden.

Herzlich,
Carsten Brinker

 

 

 

 

Über Carsten Brinker

Carsten Brinker ist leidenschaftlicher Coach, Workshopleiter, Vortragsredner und ehemalige Führungskraft in der Lebensmittelindustrie.

Seine Mission ist es, Menschen darin zu unterstützen, ihre Ziele zu erreichen. Einen hohen Level an Stressresistenz (Resilienz), Leistungsfähigkeit und Gesundheit zu gewinnen und ihre individuelle Work-Life-Balance zu halten bzw. wiederzufinden.

Dafür hat er sehr wirkungsvolle, erfolgreich in der Praxis erprobte Coaching Programme entwickelt in denen er die Ansätze vereint, die ihm persönlich in der Vergangenheit geholfen haben, sein Hamsterrad zu verlassen, Stress und Zeitdruck abzubauen und seinen Weg zu mehr Lebensfreude zu finden.

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